Über mich

Menschen begleiten. Menschen verstehen. Bei sich ankommen.

Das bin ich

Ich heiße Carmen Homann und arbeite als Coach, Körperarbeiterin und Mentorin. Seit über 20 Jahren gehe ich gemeinsam mit meinem Mann durchs Leben und bin 2-fache Hundemama.

Bereits mehr als 25 Jahre befasse ich mich mit den Fragen, die mich schon früh begleitet haben:

Was bewegt Menschen? Was prägt uns – und was hilft uns dabei, uns selbst besser zu verstehen?

Mein beruflicher Weg war alles andere als geradlinig. Und genau das liebe ich heute daran.

Von der Erzieherin über die Veranstaltungstechnik, von Farbe, Stil und Persönlichkeit über Weiblichkeitspädagogik bis hin zu Coaching, Körperarbeit und neuro-somatischer Nervensystemarbeit: Auf den ersten Blick liegen Welten zwischen diesen Bereichen.

Für mich gibt es jedoch einen ganz klaren roten Faden:

Der Mensch in seiner ganzen Vielfalt.

Mich interessiert nicht nur, was wir denken. Sondern auch, was wir fühlen, wie wir uns selbst sehen, was unser Körper wahrnimmt und wie unser Nervensystem auf das reagiert, was wir erleben.

Heute verbinde ich diese verschiedenen Perspektiven in meiner Arbeit und begleite vor allem Frauen dabei, wieder mehr Verbindung zu sich selbst zu entwickeln – körperlich, emotional und mental.

Mein Ansatz

Nicht nur verstehen, sondern auch spüren.

Vielleicht kennst du das: Du weißt eigentlich ziemlich genau, was dich belastet. Du hast darüber nachgedacht, reflektiert und vieles vielleicht sogar schon verstanden – und trotzdem verändert sich etwas nicht so, wie du es dir wünschst.

Der Körper wurde übersehen.

Unser Nervensystem verarbeitet ständig Informationen aus unserer Umgebung und unserem eigenen Körper. Es beeinflusst unter anderem, wie wir auf Stress reagieren, wie sicher oder angespannt wir uns fühlen und wie leicht es uns fällt, zur Ruhe zu kommen.

Deshalb schaue ich in meiner Arbeit nicht ausschließlich auf Gedanken und Verhalten. Ich beziehe  Körperwahrnehmung, Atmung, Bewegung und die Signale des Nervensystems mit ein.

Mein neurosomatischer Ansatz verbindet dabei Wissen über Körper und Nervensystem mit achtsamer, körperorientierter Begleitung.

Das bedeutet nicht, dass du deinen Körper „reparieren“ musst. Er macht seinen Job gut.

Vielmehr geht es darum, ihn wieder besser kennenzulernen:
Was nehme ich gerade wahr? Was tut mir gut? Wo brauche ich eine Grenze? Was gibt mir Sicherheit? Und was brauche ich, um mich wieder mehr mit mir selbst verbunden zu fühlen?

So darf Veränderung nicht nur im Kopf stattfinden, sondern auch über das eigene Erleben erfahrbar werden. 

Was heute zusammenkommt

Meine Arbeit ist über viele Jahre gewachsen. Jede Ausbildung, jede berufliche Station und auch manche Umwege haben etwas essentielles zum heutigen Konstrukt beigetragen.

Heute verbinde ich unter anderem:

Coaching und Persönlichkeitsentwicklung
für mehr Klarheit, Selbstverständnis und Selbstwirksamkeit.

Neuro-somatische Arbeit und Körperwahrnehmung
um Körper und Nervensystem bewusst in Veränderungsprozesse einzubeziehen.

Traumasensible Körperarbeit
mit einem achtsamen Blick auf individuelle Grenzen, Bedürfnisse und das persönliche Erleben.

Weiblichkeitspädagogik
als Möglichkeit, die eigene Weiblichkeit, Rollen und persönliche Lebensentwürfe bewusster zu betrachten und als Ressource zu entdecken.

Achtsame Bewegung und Berührung
mit Yin Yoga, Thai Yoga Massage, Somatic Release als körperorientierte Zugänge zu Wahrnehmung, Ruhe und Selbstverbindung.

Selbstliebe- und Innere-Kind-Arbeit
als weitere Perspektiven auf die Beziehung, die wir zu uns selbst entwickelt haben.

Es ist mir das Wichtigste, meine Klientinnen den Raum sicher zu halten, den sie für ihren Weg brauchen.

Ein bunter Weg mit rotem Faden

Mein Weg begann tatsächlich ziemlich klassisch.

Nach meiner Schulzeit wollte ich Erzieherin werden. Von 1994 bis 1998 absolvierte ich meine Ausbildung an der Joh.-Kessels-Akademie in Gladbeck.

Die Arbeit mit Menschen und die Auseinandersetzung mit menschlichem Verhalten haben mich schon damals fasziniert. Ich hatte zu dieser Zeit natürlich noch längst nicht das Wissen, das ich heute habe. Aber rückblickend war diese Ausbildung ein wichtiger Grundstein für meinen weiteren Weg.

Und dann kam etwas, das auf den ersten Blick überhaupt nicht dazu passte: die Veranstaltungstechnik. Von 1999 bis 2002 absolvierte ich meine Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik bei der Stadt Gladbeck. Durch eine Kooperation durfte ich zeitweise im damaligen Warner Bros. Movie Park – heute Movie Park Germany – arbeiten.
Für mich war das eine ganz besondere Zeit.
Magie, Zauberei, Illusionistik, Technik, Bühnen und vor allem wahrlich unterschiedlichste Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Es war Abenteuer und Kreativität zugleich, die  mir gezeigt hat, wie viel Freude darin liegen kann, Dinge miteinander zu verbinden, die zunächst nicht zusammenzugehören scheinen.

Vielleicht war das schon ein kleiner Vorgeschmack auf meinen späteren Weg.

Vom Raum zum Menschen

Nach meiner Ausbildung führte mich mein Weg nach Hamm.

Gemeinsam mit meinem Ehemann baute ich unser Unternehmen auf. 2008 gründeten wir honig&blau®. Das Thema Gestaltung wurde immer wichtiger. Farbe, Räume und ihre Wirkung auf den Menschen und sein Wohlbefinden beschäftigten uns intensiv. Während mein Mann sich mit Farbpsychologie beschäftigte, führte mich mein Weg immer stärker zur Arbeit mit Menschen.

Ich absolvierte Ausbildungen zur Wohnberaterin, Visagistin und Make-up Artistin sowie in Typ-, Farb- und Stilberatung und verschiedenen Persönlichkeitsprofilen.

Irgendwann wurde aus meinem Interesse eine eigene berufliche Welt innerhalb des Unternehmens.

Farbe am Menschen

Besonders die Arbeit mit Farbe, Kleidung und Make-up hat mich begeistert.

Ich eröffnete ein eigenes Beratungsstudio, gab Vorträge und Workshops und bildete andere Visagistinnen aus. Parallel durfte ich an verschiedenen Film- und Veranstaltungsprojekten mitwirken – von kleineren Filmproduktionen bis hin zu Special-Effect-Make-up und Halloween-Projekten im Movie Park Germany oder Safaripark Stukenbrock.

Doch so spannend diese Arbeit auch war: Am Ende war es gar nicht das Make-up, das mich am meisten berührte.
Es war der Moment, wenn eine Frau in den Spiegel schaute und sich selbst plötzlich anders wahrnahm.
Dieser kleine Moment – manchmal zaghaft, manchmal ungläubig, manchmal tief berührt – hat mich immer wieder fasziniert.
Es ging um das Erkennen des eigenen Selbst.
Und irgendwann wurde klar: Genau dort möchte ich weitergehen.
Nicht nur dabei helfen, wie ein Mensch sich im Spiegel sieht. Sondern ihn dabei begleiten, sich selbst wirklich zu begegnen.

Weiblichkeit als Ressource

2018 schloss ich parallel zum Tagesgeschäft mein Studium zur Weiblichkeitspädagogin mit Diplom ab.
Auch dieser Weg begann mit Neugier: Ein Vortrag hatte mein Interesse geweckt und mich auf ein Themenfeld aufmerksam gemacht, das mich seitdem begleitet.
Was bedeutet es eigentlich, Frau zu sein? Welche Rollen tragen wir? Welche Erwartungen begegnen uns? Was haben wir über Weiblichkeit gelernt? Und was davon fühlt sich wirklich nach uns selbst an?
Für mich bedeutet Weiblichkeit dabei kein festgelegtes Bild davon, wie eine Frau sein sollte.
Vielmehr geht es darum, die eigene Weiblichkeit individuell zu definieren und als Teil der eigenen Identität und persönlichen Kraft kennenzulernen. Diese Perspektive fließt heute besonders in meine Coachings, Workshops und Retreats ein.

Während der Corona-Zeit musste ich mein Make-up und Beratungsstudio aufgeben. Was zunächst wie ein Verlust aussah, wurde rückblickend zu einem weiteren wichtigen Wendepunkt.

Wenn der Körper dazukommt

Mit der Zeit wurde mir immer deutlicher, dass Veränderung nicht nur über Denken und Reflexion geschieht.
Der Körper ist immer mit dabei.
Ich nutzte die Corona-Zeit, um mich intensiv weiterzubilden und meinen Coaching-Weg weiterzuentwickeln.
Es kamen neue Perspektiven auf Stress, innere Muster, Emotionen und körperliche Prozesse hinzu.
2022 schloss ich meine Ausbildung zum Heartwall Coach ab, 2023 folgte die Ausbildung zum New Spirit Coach.

2024 begann ich eine 1,5 jährige Ausbildungsreise für neuro-somatische Integration und traumasensible Körperarbeit, in der Yin Yoga, Thai Yoga Massage und Somatic Release Schwerpunkte waren.
Diese Entwicklung hat meine Arbeit noch einmal grundlegend erweitert.
Denn jetzt konnte ich das, was ich über Menschen, Persönlichkeit, Coaching und innere Prozesse gelernt hatte, noch stärker mit dem verbinden, was im Körper geschieht. Ein echter Lifechanger.

Körper, Nervensystem und Selbstverbindung

Heute ist der Körper ein wesentlicher Bestandteil in meiner Arbeit.
Ich möchte nicht nur mit dir darüber sprechen, was dich beschäftigt. Ich möchte dir auch Raum geben, deinen Körper wieder bewusster wahrzunehmen und die Signale deines Nervensystems besser kennenzulernen.
Denn vielleicht liegt die Lösung manchmal nicht darin, noch mehr über etwas nachzudenken.
Vielleicht braucht es auch die Erfahrung, innezuhalten. Zu spüren. Zu atmen. Eine Grenze wahrzunehmen. Sich sicherer zu fühlen. Oder herauszufinden, was einem selbst eigentlich (und wirklich) guttut.
Genau hier treffen sich für mich Coaching, Körperarbeit und Nervensystemarbeit.
Es sind keine einzelne Bausteine, sondern unterschiedliche Zugänge für ein gemeinsames Ziel: mehr Verbindung zu dir.

Lernen gehört für mich dazu

Ich würde mich als neugierig beschreiben. Auf Menschen, auf Zusammenhänge und auf neue Erkenntnisse.
Deshalb gehört Weiterbildung für mich ganz selbstverständlich zu meiner Arbeit. Ich möchte nicht bei dem stehen bleiben, was ich bereits gelernt habe, sondern mein Wissen immer wieder erweitern, hinterfragen und neu miteinander verbinden.
Es soll meine Arbeit sinnvoll ergänzen und vor allem eines tun:
Dir eine Begleitung ermöglichen, die fundiert, zeitgemäß und gleichzeitig ganz bei dir ist.
Es wird also immer weiter gehen, denn Wachstum bedeutet für mich persönlich Lebendigkeit und im (Wissens)Reisen ankommen.

Ein paar Meilensteine

Du magst es übersichtlicher?

Dann hast du hier einige Meilensteine der Entwicklung zu Körpertherapie in Hamm in der Kurzübersicht:

1998: Abschluß staatl. anerk. Erzieherin (Joh.-Kessels-Akademie, Gladbeck; 1994-1998)
2002: Abschluß Fachkraft für Veranstaltungstechnik (Stadt Gladbeck / Warner Bros. Movie Park jetzt Movie Park Germany; 1999-2002)
2008: Gründung und Aufbau honig&blau® Unternehmensgruppe
2008: Wohnberaterin (TYP Akademie; jetzt Gutshof Akademie)
2010: Visagistin / Makeup Artist (TYP Akademie; jetzt Gutshof Akademie)
2011: Typ-Beratung (TYP Akademie; jetzt Gutshof Akademie)
2011: DISG-Persönlichkeitsprofil (TYP Akademie; jetzt Gutshof Akademie)
2016: Farbe & Stil (nach Inge Schilling-Steinle)
2017: Phänomen Farbe (nach Inge Schilling-Steinle)
2018: Farb-Coach (nach Inge Schilling-Steinle)
2018: Frieling Persönlichkeitsprofil (nach Inge Schilling-Steinle)
2019: LINK MOVES® Basic (nach Heidrun Link)
2019: LINK MOVES® Advanced (nach Heidrun Link)
2018: Weiblichkeitspädagogin mit Diplom (Bildungswerk für ganzheitliche Therapien)
2022: Abschluß Heartwall Coach (nach Jeffrey Kastenmüller; 2019-2022)
2023: Abschluß New Spirit Coach (nach Bahar Yilmaz und Jeffrey Kastenmüller; 2022-2023)
2024: Heartwall Coach Refresh (nach Jeffrey Kastenmüller)
2024: Yin Yoga (nach Luna Binias)
2024: Thai Yoga Massage („neuro-soma Touch“ nach Luna Binias) 
2025: Aufbaumodul Thai Yoga Massage („neuro-soma Touch“ nach Luna Binias)  
2024-2025: Ausbildung für neuro-somatische Integration und traumasensible Körperarbeit („Somanautica®“ nach Luna Binias)
2025: Feeling good: Body, Mind & Soul Methode nach Korinna Söhnholz (Nervensystemregulation, Mindsettraining, Body Codes, Embodiment, Emotional Release)
2026: Selbstliebe Trainerin (nach Melanie Pignitter) 
2026: Inneres-Kind-Mentor i.A. (nach Melanie Pignitter) 

Der Blick in den Spiegel

Früher hat mich der Moment angetrieben, wenn eine Frau nach einer Beratung in den Spiegel schaute und sich selbst plötzlich anders sah. Heute ist es derselbe Moment auf einer anderen Ebene:
Wenn wir beginnen, uns selbst innerlich und äußerlich wirklich wahrzunehmen, zu verstehen und anzunehmen.

Von Herz zu Herz

Carmen

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